Johanna Henriette Reichsfreiin v. Seyffertitz (1714-1765)
Johanna Henriette heiratete Karl Gottlob v.
Hopfgarten.
Als Mitgift erhielt
sie v. Vater Goldhausen zu
Jahna . Diese Herrschaft ging dadurch in den
Besitz der Familie Hopfgarten über.
Im Buch "Bürgerliche Rittergüter,
sozialer Wandel und politische Reform in Kursachsen (1680-1844)" von Axel Flügel
steht:
"Die Erben von Johanna Henriette v. Hopfgarten, geborene v.
Seyfertitz, der Kammerjunker und Oberforstmeister Siegmund v. Hopfgarten, seine
Schwester und sein Neffe, verkauften das stiftische Rittergut Goldhausen am
12.11.1801 um 41.500 Taler an Johann Gottlob Kretzschmar zu Gastewitz. Das Gut
hatte mindestens seit 1601 der Familie v. Seyfertitz gehört, und war dem
Kammerherrn Rudolph Gottlob v. Seyfertitz am 16. Mai 1703 als Allodial- und
Erbgut als Lehen übergeben worden."
Lt. Familienbuch v.
Carl Josef (1781-1831) war Hanns Adam Erb-, Lehens- und Gerichtsherr auf
Goldhausen zu Jahna. Es liegt also entweder ein Irrtum seitens Axel Flügels vor,
oder Rudolph Gottlob übertrug die Besitzung an seinen Bruder Hanns
Adam.
Zur Kaufkraft des Talers damals:
1 Paar
Schuhe kosteten 1 Taler, ein einfacher Soldat verdiente 24 Taler jährlich,
Friedrich Schiller verdiente als Geschichtsprofessor der Univ. Jena damals 200
Taler
jährlich.