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Adolf Reichsfreiherr v. Seyffertitz   (1677 - 1741)

Adolf wurde zusammen mit seinen 4 Brüdern 1711 von König August dem Starken in den Reichsfreiherrenstand erhoben.

Er war königlich polnischer und churfürstlich sächsischer Oberküchenmeister und
Gesandter des Königs bei Kaiser Karls VI. Krönung zu Frankfurt am Main.

Von seinem Cousin Joachim Hennig v. Seyffertitz erbte er die Familien-Fideicommissgüter Ahlsdorf, Hartmannsorf, Kuhnsorf und Wippersorf.

Über Adolf schreibt Eduard Vehse im Buch "Der Hof Augusts des Starken" folgendes:

"Unter den großen Hofchargen machte außer den schon unter den Ministern angeführten Oberhof-marschällen Pflug und Löwendahl und den Oberkammerherren Vitzthum und Friesen besonders der Oberküchenmeister Baron Adolf von Seyffertitz eine große Figur.
Oberküchenmeister Baron Adolf von Seyffertitz hat sich durch eines der stattlichsten Häuser, das er in Dresden hatte, ausgezeichnet. Er machte seinem Hofposten solche Ehre, daß er sogar den Zaren Peter an seiner Tafel bewirten konnte, als dieser auf seinem dritten Besuch 1712 nach Dresden kam. Seyffertitz war bei Hof des öfteren Stellvertreter des Oberhofmarschalls Löwendahl.
"


Unteres Bild zeigt ebenfalls Adolf, jedoch handelt es sich hier nicht um ein glaubwürdiges Bildnis, sondern um eine Kostümzeichnung für ein Hoffest Augusts des Starken.